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Saalburgbahn
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Erbaut: 1899
Eröffnet: 1900
Stillgelegt: 1935
Länge : ca. 5km ab PPR-Kreuzung
Spurweite : 1435 mm
Höhenunterscheid :ca.200 m
Linienbezeichnung :...

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Die ehemalige W. Lahmeyer & Co. später dann Elektrizitäts-AG. erhielt im Jahre 1898 eine Konzession zum Bau einer Straßenbahn in Bad Homburg.

Im Jahre 1899 begannen die Bauarbeiten an der Saalburgbahn, hierfür wurden mehrere Tonnen Erde bewegt, Bahndämme errichtet sowie tiefe Einschneidungen ins Gelände wurden vorgenommen.


Schon am 2. Juni 1900 wurde die Strecke offiziell eröffnet. Da es Lieferschwierigkeiten bezüglich der bestellten Triebwagen gab hatte man sich welche von der Hirschberger Talbahn geliehen. Ursprünglich bestellte man gleiche Triebwagen wie sie schon in Homburg fuhren doch die Bestellten Wagen hatten einen stärkeren Motor da die Strecke eine Steigung von bis zu 6% aufwies.


Das Saalburgbahn-Wiki behandelt die Straßenbahnstrecke von der heute bekannten PPR-Kreuzung über den Bahnknoten Dornholzhausen bis zur Saalburg.


Der Bahnbetrieb auf dieser Strecke endete am 31.07.1935.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Mit unserer Geschichte der Saalburgbahn beginnen wir mit einem Schreiben das von der Firma EAG am 11.12.1897 an den „hochwohllöblichen Magistrat der Stadt Homburg v.d.H.“ gerichtet wurde. (Der Bericht stammt aus dem Taunusboten vom 20.12.1897)

„Nachdem in letzter Zeit die Bestrebung hervorgerteten sind, in der Umgegend von Homburg eine Dampfbahn zur Verbindung einer Reihe von Ortschaften zu erbauen, sind wir, da eine Dampfbahn für die dortigen Verhältnisse ernstlich kaum in Frage kommen kann, zu der Erwägung gelangt, unter Umständen unsererseits eine elektrische Kleinbahn mit oberirdischer Stromzuleitung vom Bahnhof Homburg über Dornholzhausen nach dem Gotischen Haus unter Vorbehalt des späteren Ausbaus nach der Saalburg zu erbauen. Der beiliegende Plan gibt eine allgemeine Übersicht über die mit 1m Spurweite projektierte Bahnlinie, welche von dem dortigen Elektrizitätswerke aus zu betreiben würde. Vorraussetzung für diesen Bahnbau, welchen wir evtl. schon bis zum Juli 1898 fertigstellen wollen, würde ein entsprechendes Entgegenkommen der Stadt Homburg bezüglich der erforderlichen Änderung des Vertrags über das Elektrizitätswerk, der Konzessionsdauer usw. sein. Wir bitten daher ganz ergebenst, für die Verhandlungen über die Mitbenutzung der städtischen Straßen für die projektierte Bahn einen termin ansetzen zu wollen und die Angelegenheit mit möglichster Beschleunigung zu fördern, da sonst die Fertigstellung bis zur nächsten Badesaison unmöglich sein wird.“

Im Februar 1898 beschloß der Magistrat einen entsprechenden Vertrag mt der EAG. Obwohl der Bahnbetrieb nach §8 des Vertrages vom 15.04.1898 spätestens am 01.05.1899 eröffnet werden sollte, hofften die Homburger Bürger auf einen früheren Betriebsbeginn. Man erklärte das im ersten Jahr mit Pferdewagen gefahren werden müsse da die elektrischen Fahrzeuge so kurzfristig nicht lieferbar seien.

Im April 1898 erwarb die EAG in Dornholzhausen das Grundstück der ehemaligen Filzfabrik Ficus für 21.000.—Mark, auf dem die Bahnstation und Beamtenwohnungen errichtet werden sollten. Dies wurde aber nie umgesetzt. Als der Sommer 1898 vorübergegangen war, hatte man den Betrieb – auch als Pferdebahn – nicht aufgenommen. Im kommenden Winter wurden im Stadtgebiet die Telefonleitungen unterirdisch verlegt damit diese nicht durch die elektrische Oberleitung beeinträchtigt wird. Die EAG erwarb für 75000.—Mark das ehemalige Freybergsche Hausgrundstück Höhestrasse 40 mit 7.900 m² Fläche, dort sollen Büroräume, Bematenwohnungen und die Wagenhalle errichtet werden. Das Depot für 20 Wagen wurde dem Hofmauermeister Haller übertragen. Ende März 1899 verlegte man die Gleise von Dornholzhausen zum Gotischen Haus und lieferte Schienenmaterial für die Kirdorfer Straße. Kur nach dem 01.05.1899 errichtete die EAG an der unteren Louisenstrasse in der Scheune der Aktienbrauerei neben der Eisengießeerei Metger & Co eone provisorische Remise, wo die Wagen montiert werden sollten. Das war Homburgs erstes Straßenbahndepot. Am 09.05.1899 traf der erste Triebwagen am Güterbahnhof ein.

Die Betriebsgenehmigung wurde schließlich am 25.05.1899 vom königlichen Regierungspräsidenten in Wiesbaden erteilt.

  • von Homburg über Dornholzhausen nach dem Gotischen Haus
  • von Dornholzhausen nach der Saalburg
  • von Homburg nach Kirdorf

Und sollte auf die Dauer von 50 Jahren gelten. Von den in ihr enthaltenen Vorschriften sind hervorzueheben :

  • die Festsetzung der Höchstgeschwindigkeit für die Gesamte Strecke auf 20 km/h
  • das Recht der Bahngesellschaft, jeweils in der Zeit von 15.10 bis zum 01.05 den elektrischen Betrieb einzustellen und eine Pferdebahn zu betreiben.

Von dieser möglichkeit ist allerdings nie Gebrauch gemacht worden.

Die Stadtpolizei erließ vorsorglich folgende Bekanntmachung in der Presse (Taunusbote vom 11.07.1899)

WARNUNG

Nachdem die elektrische Bahn mit den Probefahrten begonnen hat und die Betriebseröffnung bevorsteht, sind zur Vermeidung von Unglücksfällen bei herankommenden Wagen die Kinder von dem Bahngleise fern zu halten. Ebenso ist Vorsicht geboten beim Aufstellen von Wagen, Karren etc.

Homburg, den 8.Juli 1899
i.V. Der Beigeordnete:Feigen

Gleichwohl kam es schon Ende Juli in der Obergasse zum Zusammenstoß mit einem Karren. Ach in den folgenden Wochen ereigneten sich häufig Unfälle. Hunde wurde überfahren, aber auch Fußgänger verletzt oder Fuhrwerke beschädigt.

Im September 1899 bemühte sich die Gemeinde Oberstedten, durch eine Verlängerung der Strecke zum Gothischen Haus ebenfalls Anschluss an das Straßenbahnnetz zu erhalten.

[Bearbeiten] Bauarbeiten

Inzwischen war der Bau der Saalburgbahn, der seit 1899 im Gange war, gut vorangekommen. Nachdem im Februar 1899 eine Kommission, bestehend aus Vertretern der Bezirksregierung, des Magistrats und des Elektrizitätswerks nach einer Begehung die Trasse festgelegt hatte, begannen im Juli 1899 die Erdarbeiten. Im August wurden bereits Schienen verlegt und im Januar 1900 kamen 30 Eisenbahnwaggons mit Holzschwellen auf dem Homburger Güterbahnhof an. Zur Herstellung der bis zu 7m tiefen Einschnitte und entsprechend hohen Dämme mussten 7000cbm Erde bewegt werden. Außerdem verlegte man Wege und Bäche und erbaute eine Brücke, auch als schwarze Brücke bekannt. Am 01.06.1900 konnte die Abnahme der Strecke durch die Vertreter der zuständigen Behörde stattfinden. Über die technischen Besonderheiten dieser Bahn unterrichtet uns der Text einer Schrift über die Saalburgbahn, die anlässlich der Eröffnung der Bahn verfasst worden ist.


Ergänzend sei noch darauf hingewiesen, dass die Bahn vom Bahnhof Homburg (168,1m NN) bis zur Saalburg (374,2m NN) eine Steigung von 206,1m zu überwinden hatte. Da die Maximalsteigung auf 2km Länge jedoch „nur“ 1:18 = 56% betrug, war eine Zahnradbetrieb nicht erforderlich.

(Quelle: 150 Jahre öffentlicher Verkehr und Stadtstruktur Bad Homburg v.d.H. von Walter Söhnlein, Seite 50)

[Bearbeiten] Fahrzeuge

Für die Saalburgbahn wurden 8 neue zweiachsige Triebwagen beschafft mit 2 Motoren von je 27 PS Leistung. Die Triebwagen Nr. 1-7 der ersten Serie hatten Motoren mit 20 PS Leistung. Die Wagen Nr. 8-13 bildeten eine Serie gleichartiger Fahrzeuge, die gegenüber den bisherigen Wagen Nr. 1-7 seitlich 4 statt 3 Fenster aufwiesen. Man hatte sie mit doppelten Bremsen ausgerüstet. Sie führten ein Streckentelefon mit, das unterwegs an die Fernsprechleitung angeschlossen werden konnte, falls Hilfe herbeizurufen war. Diese typischen Saalburgwagen waren bis zuletzt in Homburg im Einsatz, während die älteren Fahrzeuge nach dem Ersten Weltkrieg immer seltener benutzt wurden. Wenig Klarheit besteht über die Triebwagen Nr. 14 und 15, die ebenfalls im Jahre 1900 für die Saalburgbahn beschafft wurden; sie finden sich in Nachkriegsjahren auf keinem Foto, das uns bekannt ist.


Richtungsschilder

Die Richtungsschilder über dem Führerstand waren beidseitig schwarz-weiß beschriftet; später wurden Vierkantschilder verwendet. In den ersten Betriebsjahren trugen sie einen farbigen Diagonalstrich von links oben nach rechts unten, damit man die Fahrtrichtung schon von weitem besser erkennen konnte: Saalburg-grün/ Kirdorf-blau/ Gotisches Haus-rot/ Dornholzhausen-gelb (nicht von Anfang an). Stadteinwärts fahrende Wagen zum Markt oder Bahnhof zeigten keinen Farbstrich. Zusätzlich wiesen Vorhängeschilder noch auf ein abweichendes oder Anschlussverbindung hin.

Eine farbige Markierung wurde noch einmal während des Kriegswinters 1917/18eingeführt. Die Wagen nach Dornholzhausen erhielten Abends eine grüne, die nach Kirdorf eine rote Vorsteckscheibe am Scheinwerfer.


Betriebshöfe

Im Mai 1899 wurde in der unteren Louisenstraße in einer Scheune der Aktienbrauerei neben der Eisengießerei Metzger & Co (heute Keltenstraße) eine provisorische Remise eingerichtet. Hier sollten die neuen Wagen montiert werden. Das war Homburgs erstes Straßenbahndepot.

Die EAG erwarb für 75000.—Mark das ehemalige Freybergsche Hausgrundstück Höhestraße 40 mit 7.900 m² Fläche, dort sollen Büroräume, Beamtenwohnungen und die Wagenhalle errichtet werden. Das Depot für 20 Wagen wurde dem Hofmauermeister Haller übertragen. Es wurde später auf acht Gleise erweitert, von denen zwei nur über eine Schiebebühne zu erreichen war, weil auch die Züge der FLAG Linie 25 hier ihren Heimatbahnhof hatten. Hier war auch die Hauptwerkstatt für alle Lokalbahnfahrzeuge einschließlich der Oberurseler Linie. Östlich der Halle lagen zwei Freigleise und ein Ausziehgleis. Gleichwohl wurden die offenen Sommerbeiwagen im Winter im Depot Bommersheim abgestellt. Nach 1935 kam noch eine Omnibusgarage hinzu, die – vor allem während des Zweiten Weltkrieges – auch der Kraftpost als Wagenhalle diente.



Wagenpark

Triebwagen
Baujahr
Bemerkungen
1 - 7
1899

1935=a.

8 - 10
1900

1935=FLAG 20 - 22

11 - 13
1900

1935=a.

14 - 15
1900 ?

1935=a. ?

Beiwagen


51 - 55
1899 f.

Offen; 1913=Bw 53 wird Doppelstockwagen

56 - 62
1899 f.

geschlossen

Möglicherweise waren auch die Beiwagen 56 und 57 offen. 1935 kamen 4 Beiwagen an die Straßenbahn Frankfurt als Nr. 584 – 587; sie wurden 1960-63 dort verschrottet. Die übrigen Beiwagen wurden bereits 1935 abgewrackt.

(Quelle: 150 Jahre öffentlicher Verkehr und Stadtstruktur Bad Homburg v.d.H. von Walter Söhnlein, Seite 40, 51)

[Bearbeiten] Streckenführung

[Bearbeiten] Ausweichstellen

Es gab auf der Strecke Dornholzhausen-Saalburg mehrere Ausweichstellen damit ein 8-10 Minuten Takt gewährleistet werden konnte.

Die vier Ausweichstellen befanden sich:

  • Unterhalb der Lutherlinde
  • Am Mausbornstollen
  • An der scharfen Kurve beim Saalburgstollen
  • Vor dem hohen Damm am Hammelhansweg

An diesen Stellen hatte man die Anlage von „Luftweichen“ dadurch vermieden, dass ein doppelter Fahrdraht auf der ganzen Strecke verlegt wurde. Damit wollte man die Gefahr vermindern, dass die Rolle des Stromabnehmers an den Weichen herausspringen würde.

[Bearbeiten] Streckenverlauf

Linien Diagramm.png

Die Saalburgbahn fuhr nach der PPR-Kreuzung die heutige Lindenalle entlang bis zur Haltestelle Dornholzhausen von da aus weiter die Lindenalle entlang bis zum heutigen Landgraf-Friedrich-Platz Ecke Victor-Achard-Straße. Am Oberen Reisberg Ecke Hammelhansweg läuft der Bahndamm erst parallel zum Hammelhansweg, biegt dann aber rechts ab in den Wald, läuft dort noch sichtbar neben dem erweiterten Golfplatz. Dort verliert sich die Spur. Es wird vermutet das bei den Bauarbeiten der Hochspannungsmasten viel Erde bewegt wurde sodass vom Verlauf des Bahndammes nichts mehr Sichtbar ist. In alten Aufzeichnungen wird hier an dieser Stelle eine sogenannte Fuchsbruchschneise erwähnt, die gibt es heute in keiner Karte mehr. An einer großen Wegkreuzung am heutigen Lindenweg gab es die schwarze Brücke, aus Erzählungen heißt es das Sie entweder abgebrannt ist und wegen der Rußverschmutzung deswegen so hieß oder weil man Sie schlicht schwarz anpinselte. Also fuhr die Straßenbahn an dieser Stelle über die Brücke, beim Abbau der Gleiskörper ebnete man angeblich dieses Gebiet sodass dort eine große Wegkreuzung entstand. Die Bahn folgte vermutlich weiterhin die Hochspannungslichtung bis kurz vor dem Hammelhansweg und bog dort links auf einen bis heute sichtbaren Bahndamm ein. Dieser Bahndamm verläuft leicht rechts und ist wohl das Endstück bis zum ehemaligen Saalburg Bahnhof. Leider lassen sich die restlichen 500 Meter nicht mehr nachvollziehen da das Gelände mittlerweile für eine Straßenbahn wohl eher nicht mehr befahrbar ist.

[Bearbeiten] Haltestelle: Saalburg

Die Haltestelle Saalburg befindet sich unterhalb des Landgasthofs Saalburg.

Die Haltestelle wurde im Jahre 1900 gleichzeitig mit der Saalburgfeier eröffnet. Das Gebäude der Haltestelle wurde von der Bahn umfahren somit war ein umsetzen der Straßenbahn nicht erforderlich.

Zu Betriebszeiten konnte man über eine Rampe zum Landgasthof Saalburg gelangen.

Das Haltestellengebäude wurde von Louis Jacobi entworfen, Jacobi hatte schon zu Kaiser Wilhelms Zeiten die Saalburg rekonstruiert.

Die Wendeschleife um das Gebäude herum betrug in etwa 20m auch gab es ein Abstellgleis, dieses ist heute noch zu sehen und Endet am Hammelhansweg.

Die Fahrtzeit von der Saalburg bis nach Dornholzhausen betrug in etwa 17 Minuten.

Das Gebäude ist im Besitz einer Imkerei, es wurde 2005 aufwendig und detailgetreu Restauriert. Leider ist das Gelände nicht öffentlich zugänglich doch vom unteren Parkplatz der Saalburg kann man die ehemalige Wendeschleife noch erahnen.

[Bearbeiten] Haltestelle: Dornholzhausen

Die Haltestelle Dornholzhausen lag wohl am Gästehaus und Kurhotel Scheller auf der heutigen Lindenallee. Das ehemalige Kurhotel ist heute ein Wohnhaus, der ehemalige Gasthof Scheller befand sich dort wo heute eine Bäckerei, Sparkasse und ein Modegeschäft sich niedergelassen haben.

Nach der Haltestelle befand sich ein kleiner Gleisknotenpunkt, von hier aus fuhr eine Bahn den heutigen Landwehrweg hinauf bis zum Gotischen Haus, die anderen Bahn fuhr die Lindenallee in Richtung Saalburg weiter. Ursprünglich wollte man den Betriebshof mit Depot in Dornholzhausen errichten man entschied sich aber dann doch für ein Depot in der Höhestraße, die Gründe hierfür sind wohl heute unbekannt.


[Bearbeiten] Haltestelle: Dornholzhausen-Sonnenbadstraße

Die Haltestelle war vermutlich an jener Stelle wo heute sich der Landgraf-Friedrich-Platz und die Victor Achard Straße befindet.

Das ehemalige Sonnenbad war der erste FKK Club in Deutschland und wurde im dritten Reich nicht weitergeführt.


[Bearbeiten] Literatur

  • Walter Söhnlein, Gerta Walsh, Angelika Baeumerth: Aus dem Stadtarchiv, Vortträge zur Bad Homburger Geschichte 1999/2000, A.Bernhart Offsetdruck GmbH, Stadt Bad Homburg v.d.Höhe 2001, ISBN 1430-5453
  • Walter Söhnlein, Gerta Walsh: Bahn frei! - Schienenwege in den Taunus 1860 - 1910 - 2010, Frankfurter Societät|Societäts Verlag, Frankfurt 2010, ISBN 978-3-7973-1223-5
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